Im Schmelztiegel wird Zinn verflüssigt und in vorher vorbereitete
Hohlformen gegossen. Das Zinn erkaltet relativ schnell und die
entstandene Figur kann aus der Form gelöst, bestaunt und befühlt werden.
Durch mechanische Nachbearbeitung erhält sie ihre Standfestigkeit. Die
Kinder erfahren spielerisch die Eigenschaften von Zinn. Im
Herstellungsprozess lernen sie Vorsicht beim Umgang mit heißem
flüssigen Metall und benötigen Konzentration und eine ruhige Hand beim
Einfüllen des Zinns in die Hohlform. Da der Wechsel der Aggregatzustände
beim Zinn sehr schnell vonstatten geht, haftet dem Vorgang etwas von
"Zauberei" und von "Märchen" an - was die ausgewählten Schachfiguren
König, Dame, Turm usw. noch unterstützen.
