Schmieden
An einer Feldschmiede erleben die Kinder das Anfachen des Schmiedefeuers
indem sie den Blasebalg treten. Sie erleben, dass eine bestimmte
Temperatur der glühenden Schmiedekohle erreicht werden muss, um das
Schmiedeeisen ebenfalls zum Glühen zu bringen und somit
bearbeitungsfähig, also formbar zu machen. Die Kinder erfahren, dass das
Eisen nicht den Aggregatzustand, wohl aber seine Qualität wechselt. In
der neuen Qualität können sie das Eisen bearbeiten und mittels
Schmiedehammer biegen und so einen Haken herstellen. Die Arbeit des
Schmiedes gilt traditionell als schwer, Kräfte heischend und nicht
ungefährlich - deshalb sind die Kinder ganz besonders stolz, dass sie in
der Lage sind, so eine "schwere Arbeit" selbst auch leisten zu können.